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Carl Meyer, der Osnabrücker Fußball und der Jüdische Sportverein

Carl Meyer (rechts) als Gaufußballfunktionär mit einer Osnabrücker Fußballmannschaft (Foto: Sammlung Veteranos Voss Meyer)

Dieter Przygode beschreibt in der Osnabrücker Rundschau in zwei Teilen (Teil 1 / Teil 2) den Werdegang Carl Meyers im Osnabrück Sport:

“Er war kein Fußballstar, aber ein Mensch, der sich für den Fußballsport begeisterte. Und er war Jude. Anfangs noch Mitglied in einem nationalistisch ausgerichteten Turn- und Sportverein, war er nach dem frühen Rausschmiss bereits Mitte der 1920er Jahre unter den ersten Mitgliedern des neu gegründeten SV Ballsport Eversburg von 1925 und zugleich Initiator der Gründung des Jüdischen Sportvereins Osnabrück im Jahre 1924.”

Vom Moor zur Boom-Region: 75 Jahre Emslandplan im Blick

33. Tagung „Emsländische Geschichte“

Vor 75 Jahren, am 5. Mai 1950, hat der Deutsche Bundestag den Emslandplan beschlossen – und aus diesem Grund steht er in diesem Jahr im Mittelpunkt auf der 33. Tagung Emsländische Geschichte.

Abb. 1: Kipppflug im Emsland Moormuseum in Geeste.

Das Treffen ist am Samstag, 30. August im Heimathaus Wesuwe (Czerlitzkastraße 2, 49733 Haren-Wesuwe). Alle Interessierten – auch Nichtmitglieder! – sind dazu herzlich eingeladen.

Anmeldung bitte beim Vorsitzenden der Studiengesellschaft für Emsländische Regionalgeschichte: Paul Thoben, Cramersweg 2a, 26871 Aschendorf, per E-Mail an paul.thoben(at)t-online.de oder telefonisch unter 04962-269. Zur Erstattung von Unkosten wird ein Tagungsbeitrag von 20 Euro erhoben.

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Tagesfahrt zu den Mühlen im Emsland

Am Samstag, dem 16. August 2025, begab sich der Historische Verein unter Leitung von Prof. Dipl.-Ing. Rüdiger Wormuth auf eine kurzweilige Entdeckungsreise. Ziel waren die handwerklichen Besonderheiten des nördlichen Osnabrücker Landes und des Emslandes: die Sültemühle in Bippen-Lonnerbecke, die kombinierte Wasser- und Windmühle in Hüven und schließlich die Wassermühle Ramings in Lengerich.

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Wann – War – Was? Großereignisse in Osnabrück im Spiegel historischer Ansichtskarten von 1895 bis zur Neuzeit

Vortrag von Helmut Rieken

Donnerstag, 14. August 2025, 19 Uhr
Museumsquartier Osnabrück, Vortragssaal

„Olle use“ anno 1899. Postkarte vom Schnatgangsfest der Hegerlaischaft, Osnabrück 1899 (Sammlung Helmut Riecken)

Als Medium zum schnellen Nachrichtenaustausch spielte die „Postkarte“ im ausgehenden 19. und
20. Jahrhundert eine herausragende Rolle. Als „Bildpostkarte“ wurde sie zudem zum wichtigen Informations- und Werbemittel.

Bis heute künden die meist 9 x 14 cm großen Formate von zentralen Ereignissen zwischen Ortsgeschichte und Weltpolitik.

 

Der Referent eröffnet mit dem Vortrag einen spannenden Einblick in seine so bekannte wie umfassende Postkartensammlung zur Osnabrücker Geschichte.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Der Eintritt ist frei.

“Geschichte konkret” – Vorträge des Vereins für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück im Museumsquartier Osnabrück

Der Verein für Geschichte und Landeskunde bietet seit jeher eine wissenschaftliche Vortragsreihe im Winterhalbjahr und eine bunte Veranstaltungsreihe (hauptsächlich Exkursionen, aber auch einzelne Vorträge) im Sommerhalbjahr an.

Der Flyer “Geschichte konkret” des Museumsquartiers fasst die Vorträge der beiden Reihen zusammen, deren Veranstaltungsort das Museumsquartier ist.

Den Flyer für das Programm finden Sie hier.

IKFN legt den Outdoor-Escape-Room für Bürgerinnen und Bürger neu auf

Nach dem Erfolg im letzten Jahr richtet das Forschungszentrum Institut für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit (IKFN) der Uni Osnabrück in diesem Jahr den neuen Outdoor-Escape-Room Wettlauf um den Frieden. Das geheime Treffen aus.

Mehr Infos in den Pressemitteilungen der Universität Osnabrück.

Laxten und Brockhausen

Archivalie des Monats August 2025 (Stadtarchiv Lingen)

Laxten wurde 1490 das erste Mal erwähnt, als eine „Swaneke to Laxten“ auf den Schultenhof in Biene einheiratete. 1549 erscheint „Laxsten“ neben Altenlingen, Biene, Holthausen und Estringen als eine der fünf Bauerschaften des Kirchspiels Lingen. Die „Beschrivinge“ (1555-1592) nennt für Laxten 21 Hofstellen. Vier dieser Höfe werden später die Bauerschaft Brockhausen bilden. Wie schon bei Brögbern ist auch bei Laxten nicht von einem allzu hohen Alter auszugehen. Als Vollerben existierten lediglich die Höfe Böhmer, Lübbers und der bereits geteilte Hof Enenhuis. Das auf einer Grenzkarte von 1569 vermerkte „HansenHauß“ – der spätere Hof Menger – markierte die Grenze zur Bauerschaft Darme.

Der Böhmerhof auf einer Postkarte um 1950 (Stadtarchiv Lingen)

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