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“Wi sind arme unde weren gerne rick.”

Konfliktpropaganda im Kontext der ‚Lenethunschen Unruhen‘

Gekürzte Fassung einer im Seminar “Empört euch! Formen von Widerstand und Protest im Spätmittelalter” (Prof. Dr. Christoph Mauntel, Universität Osnabrück, Historisches Seminar) entstandenen Hausarbeit.

Ein Blick auf das (heutige) Osnabrücker Rathaus, dessen Bau 1487 begann. Um den Bau zu finanzieren, wurden die ‚Gütlichen Kontributionen‘ aufgestellt (Foto: Hannah Foth)

In einer lauen Augustnacht des Jahres 1488 regte sich etwas in der Osnabrücker Altstadt. Die Wirtshäuser waren überfüllt. Das Bier floss reichlich und der Effekt des Alkohols sollte sich bald auf die Stimmung der Anwesenden niederschlagen: Sie plagte eine allgemeine Unzufriedenheit mit der politischen Lage in der Stadt. Vor allem die städtischen Finanzen lieferten einen Grund für Unmut. Erst im Vorjahr hatten viele der Anwesenden eine außerordentliche Vermögenssteuer, die ‚Gütliche Kontribution‘ zahlen müssen. Es war wohl inmitten dieser angetrunkenen Wirtshausstimmung, dass der Samen für eine Aufstandsbewegung gesäht wurde, die die Stadt Osnabrück in den Jahren 1488/90 beschäftigen sollte: Die sogenannten ‚Lenethunschen Unruhen‘, benannt nach dem Schneidermeister Johannes Lenethun, der im Jahr 1490 für seine Beteiligung an der Bewegung hingerichtet werden sollte.

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“Miteinander Feiern – Osnabrücker Handschlag und Westfälischer Friedensschluss 1648”

Am 6. August 1648 beschlossen die Gesandten per Handschlag rechtsverbindlich den Osnabrücker Friedensvertrag, der das Ende des Dreißigjährigen Krieges einleitete. Den Handschlag würdigt die Stadt Osnabrück und das Bistum Osnabrück in Kooperation mit der Universität Osnabrück mit einem gemeinsamen Kulturprogramm an den historischen Orten. Dieses Jahr findet das Programm unter dem Motto “Miteinander feiern” statt. 

Mehr Infos zum Programm am 9. August 2026: https://www.westfaelischerfrieden-os.de

Justus Möser: Politikberater im Zeichen der Aufklärung

Eine Tiefenerschließung politischer Gutachten Justus Mösers in den Beständen der Abteilung Osnabrück des Niedersächsischen Landesarchivs

Porträt Justus Möser, Kreide, gerahmt, 1788/94 (Museumsquartier Osnabrück, Sammlung Justus Möser / Sammlung Osnabrücker Bildnisse, 2366)

Justus Möser (1720–1794) gilt in der deutschen Geistesgeschichte als eine der bedeutendsten Persönlichkeiten Nordwestdeutschlands im Zeitalter der Aufklärung. Die Basis hierfür bildet zum einen seine allumfassende amtliche Tätigkeit im Fürstbistum Osnabrück, zum anderen sein literarisch-publizistisches Schaffen. Bis heute erfuhr Möser ganz unterschiedliche Bewertungen. Erklären lässt sich dies unter anderem durch die jeweilige betrachtende Person und deren zeitlichen Horizont. Erschwert wird der Blick aber auch dadurch, dass es bis heute keine moderne Biographie gibt. Hinzu kommt die einseitige Edition seiner Schriften und die Fokussierung auf die publizistische und schriftstellerische Tätigkeit.

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Druck eines Werkes des PH-Kunstdozenten Max Egon Martin nun im Universitäts- und Hochschularchiv Osnabrück

Max Egon Martin: “Der Einsiedel”

Auf verschlungenem Wege ist kürzlich ein Werk eines Kunstdozenten der Pädagogischen Hochschule Osnabrück an das Universitäts- und Hochschularchiv gelangt. Es handelt sich dabei um einen undatierten Druck von Max Egon Martin mit dem Titel „Der Einsiedel“.

Mehr Infos auf dem Blog zur Geschichte der Pädagogischen Hochschule / Adolf-Reichwein-Hochschule Osnabrück:

Projekt untersucht antike Geschichtsdeutungen

Welche Emotionen werden Königen und Königinnen in der Zeit von Alexander dem Großen bis zu Kleopatra von antiken Geschichtsschreibern zugeschrieben? Mit dieser Frage befasst sich ab Januar 2026 das Projekt „Emotionen von Herrschenden im Hellenismus“.

Orte des Wissens und der Bildung im mittelalterlichen Osnabrück

Verabschiedung von Ulrich Andermann mit einem Vortrag von Thomas Vogtherr

Mittwoch, 5. November 2025, 18:15 Uhr
Universitätsbibliothek Osnabrück, Alte Münze 16, Zimeliensaal

Das Gymnasium Carolinum, dessen Wurzeln bis in das 9. Jh. zurückreichen, und das 1595 gegründete Ratsgymnasium bilden Anfangs- und Endpunkt einer Wissens- und Bildungsreise durch die Bischofsstadt und die bürgerliche Stadt Osnabrück. Gefragt werden soll zunächst nach den Institutionen der Bildung: Schulen höherer Bildung, Trivialschulen, Winkelschulen, aber auch Klöster und Stifte vermittelten Bildung für unterschiedliche Schülerkreise und mit unterschiedlichen Inhalten. An diesen Schulen entstanden Handschriftensammlungen und Bibliotheken, von denen einige noch heute erhalten sind. Manche Lehrer machten sich durch ihre Werke einen Namen als Vertreter eines norddeutschen Humanismus. Gefragt werden soll schließlich auch nach den Orten, an denen gelehrt und gelernt wurde: Gibt es so etwas wie eine „Topografie“ der Bildung?

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Der Eintritt ist frei.

Wissen_schafft: Leben! Die Anfänge der Universität Osnabrück

Vortrag von Thorsten Unger, Osnabrück

Donnerstag, 11. September 2025, 19 Uhr
Museumsquartier Osnabrück, Vortragssaal

Ein Kultusminister, der von nichts weiß? Ein Physiker, der zum Hochschulplaner wird? Lange Haare und Schlaghosen in einem Barockschloss? Und: Gebäude, die nicht einmal auf Sand stehen? Die junge Universität Osnabrück war voller Widersprüche und die Anfangsjahre waren eine große Herausforderung für die Beteiligten – heute ist die Universität etabliert und gehört ganz selbstverständlich zur Stadt und zur Region. 2024 feierte die Universität Osnabrück ihr 50-jähriges Bestehen. Im Rahmen verschiedener Projekte (Campus-Führungen, Wanderausstellung „Wissen_schafft: Leben!“, Lehrveranstaltung am Historischen Seminar) wurde im Jubiläumsjahr ein Blick auf Aspekte der frühen Universitätsgeschichte geworfen.

Universität Osnabrück: Einführung in das 1. Semester. Foto: Kurt Löckmann, 1970.
© Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück, Dep 103 Akz. 2018/53 Nr. 23

Der Vortrag führt die Erkenntnisse dieser Projekte zusammen und möchte zum Verständnis der heutigen Universität beitragen.
Es soll gezeigt werden, wie mancher Reformansatz scheiterte und dennoch ein Fundament für die heutige Institution gelegt wurde.

 

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Der Eintritt ist frei.

Wissen_schafft: Leben! – Die Anfänge der Universität Osnabrück

Vortrag von Thorsten Unger, Osnabrück

Donnerstag, 13. März 2025, 19 Uhr
Museumsquartier Osnabrück, Vortragssaal

Universität Osnabrück: Einführung in das 1. Semester. Foto: Kurt Löckmann, 1970. © Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück, Dep 103 Akz. 2018/53 Nr. 23

Ein Kultusminister, der von nichts weiß? Ein Physiker, der zum Hochschulplaner wird? Lange Haare und Schlaghosen in einem Barockschloss? Und: Gebäude, die nicht einmal auf Sand stehen? Die junge Universität Osnabrück war voller Widersprüche und die Anfangsjahre waren eine große Herausforderung für die Beteiligten – heute ist die Universität etabliert und gehört ganz selbstverständlich zur Stadt und zur Region.

 

2024 feierte sie ihr 50-jähriges Bestehen. Im Rahmen verschiedener Projekte (Campus-Führungen, Wanderausstellung „Wissen_schafft: Leben!“, Lehrveranstaltung am Historischen Seminar) wurde im Jubiläumsjahr ein Blick auf Aspekte der frühen Universitätsgeschichte geworfen. Der Vortrag führt die Erkenntnisse dieser Projekte zusammen und möchte zum Verständnis der heutigen Universität beitragen. Es soll gezeigt werden, wie mancher Reformansatz scheiterte und dennoch ein Fundament für die heutige Institution gelegt wurde.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Der Eintritt ist frei.

Im Anschluss an den Vortrag findet die Jahreshauptversammlung des Vereins statt.

“Historisches” beim Tag der offenen Tür an der Universität Osnabrück am 26.10.2024

Am 26.10.2024 öffnet die Universität Osnabrück ihre Pforten: Ein buntes Programm ermöglicht an diesem Samstag den Einblick in den Universitäts- und Wissenschaftsbetrieb: https://www.uos-wissenschaft-erleben.de.

Programmpunkte gibt es auch aus den historischen Fachgebieten bzw. mit historischem Bezug: Unter dem Motto “Mehr als nur Geschichte(n)” stellt sich das Historische Seminar an seinen Standorten vor. Das Institut für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit (IKFN) gibt mit Altdrucken und Transkriptionsübungen Einblicke in die Epoche der Frühen Neuzeit.

Im Schlossbereich wird von 10:30 Uhr bis 12:00 Uhr eine Führung zur Geschichte des Schlosses als Residenz und Hochschulstandort angeboten. Treffpunkt ist der Uhrenflügel (Richtung Neuer Graben). Die im Schloss untergebrachte Gedenkstätte Gestapokeller ist an diesem Sa. von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

“Universitätsgeschichte pur” kann man ganztägig im Studierendenzentrum der Universität erleben (gegenüber Mensa Innenstadt): Die Wanderausstellung “Wissen_schafft: Leben” ist seit dieser Woche bis Ende des Jahres dort zu sehen. Im Rahmen des Tags der offenen Tür werden zwei Einführungen in die Ausstellung angeboten (14 Uhr / 16 Uhr).

Die Ausstellung “Wissen_schafft: Leben” im Studierendenzentrum der Universität Osnabrück (Foto: Thorsten Unger)

Europa sieht Deutschland 2024

Festvortrag zum Tag der Deutschen Einheit

Am Donnerstag, 3. Oktober, wird der deutsch-portugiesische Autor und Kulturmanager Georg Franzky im Rahmen des jährlichen Festvortrags der Osnabrücker Friedensgespräche die portugiesisch-deutschen Beziehungen beleuchten. Die kostenlose Veranstaltung im Jubiläumsjahr der Uni beginnt um 10:30 Uhr mit einem Empfang im Kreishaus am Schölerberg.

“Die ‘Wüste’ lebt”: Vom Sumpf über den Industriestandort zum studentischen Wohnquartier

Führung im Rahmen des 50jährigen Jubiläums der Universität Osnabrück:

Der Osnabrücker Stadtteil “Wüste” verdankt seinen Namen der ehemals sumpfigen Beschaffenheit des im Mittelalter vor den Stadttoren gelegenen Areals. Nach der Trockenlegung gab es über die Jahrhunderte verschiedene Nutzungen: Die Wüste wurde landwirtschaftlich und später industriell erschlossen, im 20. Jahrhundert wurde sie gar als “Müllhalde” verwendet, bevor sie sich immer stärker auch zu einem (auch studentisch geprägten) Wohnquartier entwickelte. Trotz der Überformungen ist die ursprüngliche Beschaffenheit des Stadtteils immer noch zu erkennen.

Im Rahmen der Führung wird das studentische Leben und die studentische Versorgung durch das Studierendenwerk in der Frühzeit der Universität Osnabrück beleuchtet und gleichzeitig ein Blick auf die reiche Flora und Fauna der Wüste geworfen, die den Stadtteil bis heute prägt.

Das Wohnheim “Alte Fabrik” in der Jahnstraße im Osnabrücker Stadtteil Wüste (Foto: Simone Reukauf)

Referenten: Prof. Dr. Herbert Zucchi, Dr. Thorsten Unger

Die Führung findet am Freitag, 31. Mai, von 16 bis 18 Uhr im Bereich des Wohnheims „Alte Fabrik“ und der Sportanlagen statt.

Startpunkt ist der Jahnspielplatz (Jahnplatz, gegenüber Eingang des Wohnheims). Änderungen finden Sie hier auf der Seite.

Gerne können Sie sich vorab unverbindlich unter uniarchiv@uni-osnabrueck.de anmelden, damit wir Sie direkt kontaktieren können.

Im Affekt!? Gespräche über Gefühle in Beruf und Gesellschaft

Emotionen bewegen und setzen in Bewegung. Sie spielen in vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens eine viel größere und einflussreichere Rolle, als es ein rationalistisch geprägtes Welt- und Menschenbild lange wahrhaben wollte. Das ist heute so, und es dürfte, wenngleich in anderer Weise, auch für frühere Zeiten gelten.

Die Erforschung der Formen des Umgangs mit Affekten in der Vormoderne ist einer der Schwerpunkte des Forschungszentrums Institut für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit (IKFN) der Universität Osnabrück. In der Gesprächsreihe richten wir den Blick von der Vergangenheit aus in die Gegenwart. Wir sprechen mit Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Berufsfelder darüber, welche Bedeutung Emotionen und der Umgang mit ihnen in ihrer täglichen Arbeit haben. Im besten Fall ergibt sich ein lebendiger Austausch, in dem es gelingt, die Gegenwart von der Vergangenheit und die Vergangenheit von der Gegenwart her zu erhellen.

Alle Interessierten, ob von innerhalb oder außerhalb der Universität, sind herzlich eingeladen. Im Anschluss an ein von zwei Mitgliedern des IKFN moderiertes Gespräch mit den Gästen soll die Diskussion geöffnet werden und Raum für Fragen und Erfahrungen aus dem Publikum sein.

Mittwoch, 29. Mai 2024 | 18:15 Uhr: Emotionen in Recht und Justiz
Ein Gespräch mit Dr. Thomas Veen, Präsident des Landgerichts Osnabrück

Dienstag, 11. Juni 2024 | 18:15 Uhr: Emotionen in Psychiatrie und Psychotherapie
Ein Gespräch mit Otmar Binder, Chefarzt des AMEOS Klinikums für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie Osnabrück

Historikerinnen und Historiker bieten Gesprächsreihe zur rechtsextremen Bedrohung an

Die Aushandlung gesellschaftlicher Konflikte verläuft zunehmend polarisiert. Dies zeigt sich besonders, wenn über Identität und Zugehörigkeit in unserer superdiversen Migrationsgesellschaft diskutiert wird.Hierbei spielt die Deutung von Vergangenheit als Geschichte eine wichtige Rolle. Hier setzt eine neue Gesprächsreihe an der Universität Osnabrück an.

Zum Auftakt spricht am Dienstag, 14. Mai, spricht Prof. Dr. Christoph Dartmann (Universität Hamburg) über den Ge- und Missbrauch des Mittelalters in rechtsradikalen Medien. Die Vortragsveranstaltungen finden um 18 Uhr bis 19.30 Uhr in der Seminarstraße 15 (Universitätsgebäude 15, Raum 130) statt, die Podiumsdiskussion am 25. Juni beginnt bereits um 16 Uhr bis 17.30 Uhr.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Schlaghosen und lange Haare im Barockschloss – Vor fünfzig Jahren nahm die Universität Osnabrück ihren Lehrbetrieb auf

Sieht man von der kurzen Existenz einer Jesuitenuniversität im 17. Jahrhundert ab, spielte Osnabrück als Hochschulstandort vor der Mitte des 20. Jahrhunderts keine Rolle. Erst 1953, mit der Umsiedlung der Pädagogischen Hochschule Celle in das nach dem Krieg gerade neu aufgebaute Osnabrücker Schloss, beginnt die moderne Osnabrücker Hochschulgeschichte.

Einführung in das 1. Semester an der Universität Osnabrück (Foto: Kurt Löckmann, NLA OS Dep 103 Akz. 2018/053 Nr. 23)

Bereits in den 1960er Jahren erkannte man das Fehlen einer Universität im nordwestdeutschen Raum als Defizit – mit dem für das Land Niedersachsen kostspieligen Endergebnis, dass nun sogar zwei neue Universitätsstandorte entstehen sollten: Am 25. August 1970 wurde die Errichtung der Universitäten Oldenburg und Osnabrück formell von der Niedersächsischen Landesregierung beschlossen.

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Henry Kissinger beim Osnabrücker Friedensgespräch 1998

Auf der Treppe des Osnabrücker Rathauses: Henry Kissinger, rechts Oberbürgermeister Hans-Jürgen Fip, links Prof. Dr. Reinhold Mokrosch, im Hintergrund der damalige Präsident der Universität Osnabrück Prof. Dr. Rainer Künzel (NLA OS Dep 103 Akz. 2020/119 Nr. 38, Foto/Bildrechte: Elena Scholz)

Der ehemalige US-Außenminister Henry Kissinger ist kürzlich im Alter von hundert Jahren gestorben. Heute ist vielleicht nicht mehr jedem bekannt, dass Kissinger 1998 Osnabrück besuchte und an einem der bekanntesten Formate der Friedensstadt teilnahm: Am 7. November des Jahres diskutierte er mit Johannes Rau in einer Podiumsdiskussion in der Osnabrücker Stadthalle zum Thema „Kritischer Dialog oder Konfrontation mit islamistischen Staaten und Bewegungen?“ im Rahmen der Osnabrücker Friedensgespräche, deren Geschäftsstelle damals wie heute an der Universität Osnabrück angesiedelt war/ist.

Diskussionspartner Johannes Rau – damals noch nicht Bundespräsident – war kurzfristig wegen einer Erkrankung des zunächst für das Gespräch vorgesehenen Bundeskanzlers a.D. Helmut Schmidt eingesprungen, moderiert wurde das Gespräch von der bekannten ARD-Fernsehjournalistin Sabine Christiansen. Vor dem Gespräch hatte der damalige Bürgermeister Hans-Jürgen Fip die Ehrengäste im Rathaus empfangen, verbunden mit einem Eintrag in das goldene Buch der Stadt.

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